Kündigungsvorlage StromanbieterStromanbieter richtig kündigen

Hat Ihr Stromanbieter Ihnen ein Schreiben mit einer Preiserhöhung zugesendet? Dann sollten Sie sich das Schreiben genau durchlesen und Ihren Stromanbieter kündigen. Sie sollten sich um Übrigen auch jede E-Mail Ihres Stromanbieters durchlesen. Denn auch hier kann eine Kündigung ausgesprochen werden.

Bei einigen Anbietern ist die Kündigung in einer E-Mail so gut versteckt, dass viele Stromkunden dies leicht überlesen. Die Preiserhöhung fällt dann erst bei der nächsten Jahresabrechnung auf. Sie sollten sich also alle Schreiben Ihres Stromanbieters genauestens durchlesen.

Bei einer Strompreiserhöhung, welche nicht die normalen Strom Steuererhöhungen oder die EEG Umlage betrifft, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Themenübersicht:

Die wichtigsten Tipps zur Kündigung des Stromanbieters

Bei einem normalen Stromanbieterwechsel sollten Sie selber keine Kündigung Ihres alten Anbieters aussprechen. Die Arbeit übernimmt Ihr neuer Stromanbieter für Sie. Stellen Sie einfach einen Wechselantrag über unseren Strompreisvergleicher und der neue Stromanbieter übernimmt die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger. Eine Kündigung des Stromanbieters übernehmen Sie nur in wenigen Ausnahmesituationen. Eine Ausnahmesituation kann zum Beispiel eintreten, wenn Sie sehr nah an Ihrer Kündigungsfrist sind. Dann macht eine Kündigung Ihrerseits per Einschreiben mit Rückschein absolut Sinn. Sie sollten dann unbedingt in Ihrem Wechselantrag notieren, dass Sie die Kündigung selber durchgeführt haben.

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Wo finden Sie die Kündigungsfrist und die Mindestvertragslaufzeit

Um eine Kündigung oder auch einen Stromanbieterwechsel durchzuführen, sollten Sie sich Ihre Kündigungsfrist und auch die Mindestvertragslaufzeit von Ihrem derzeitigen Anbieter heraussuchen. Diese Information finden Sie in Ihrem Stromliefervertrag. In der Regel liegt die Kündigungsfrist bei 3 Monaten. Bei einigen Tarifen sogar bei nur 4 Wochen zum Monatsende. Das gilt z.B. für einen Grundversorgertarif. Die Mindestvertragslaufzeit liegt je nach Vertrag bei 12 oder 24 Monaten. Alle Angaben dazu sind aber in Ihrem Stromanbietervertrag aufgeführt.

Wie funktioniert das Sonderkündigungsrecht bei einem Stromvertrag?

Bei einem Stromvertrag sind die Preise des Stromtarifes festgelegt. Meist sogar mit einer Preisgarantie. In der Zeit der Preisgarantie kann der Preis des Stromanbieters nicht erhöht werden. Sollten Sie einen Tarif ohne Preisgarantie oder mit einer abgelaufenen Preisgarantie haben, kann der Stromanbieter die Strompreise erhöhen. Sie dürfen die Strompreiserhöhung allerdings nicht mit der fast jährlichen Erhöhung der EEG – Umlage verwechseln. Das Sonderkündigungsrecht greift natürlich nur bei einer Erhöhung, die der Stromanbieter zu verantworten hat.

Steuern sind davon ausgeschlossen und müssen vom Stromanbieter weitergegeben werden. Somit reden wir hier nur von einer Erhöhung des Stromanteils, welchen der Stromlieferant zu verantworten hat. Sollte der Stromanbieter Ihnen den Strompreis erhöhen, so wird diese Erhöhung des Tarifes in der Regel mit dem Hinweis auf ein Sonderkündigungsrecht schriftlich mitgeteilt. Schriftlich kann her per Brief oder sogar per E-Mail bedeuten. Somit unbedingt alle E-Mails des Stromanbieters genau durchlesen, auch wenn diese augenscheinlich nur nach Werbung aussehen.

Gibt es ein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug?

Bei einem Umzug gibt es ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht. Wie früh Sie bei Ihrem Stromanbieter kündigen müssen, steht in Ihrem Strom Liefervertrag. Sollten Sie sich bei einem Grundversorger befinden, dann liegt eine Kündigungsfrist meist bei 2 bis 4 Wochen. Bei einem alternativen Stromanbieter kann die Kündigungsfrist variieren. Lesen Sie sich unbedingt Ihren Stromliefervertrag durch, damit Sie rechtzeitig bei Ihrem Umzug kündigen können.

Wie muss eine Kündigung des Stromliefervertrages aussehen?

Eine Kündigung des Stromliefervertrages sollte unbedingt schriftlich erfolgen. Wenn Sie absolut sicher gehen wollen, dann kündigen Sie entweder per Fax oder noch sicherer mit Einschreiben mit Rückschein. Alle anderen Kündigungsmethoden sind nicht zu empfehlen. Außer Sie haben bis zu Ihrem Kündigungstermin noch sehr viel Zeit, dann können Sie eine Kündigung auch per E-Mail oder einem ganz normalen Brief versenden und hoffen, dass eine Kündigungsbestätigung eintrifft. Sollten der Anbieter die Kündigung in den nächsten 4 Wochen bestätigen, können Sie immer noch einen Brief per Einschreiben und Rückschein versenden.

Kündigungsvorlagen für Ihren Stromliefervertrag

Wenn Sie sich eine der drei Vorlagen für eine Kündigung runtergeladen haben, dann könnten Sie diese zum Beispiel mit dem Programm Adobe Reader öffnen und ausdrucken. Nachdem Sie die Kündigungsvorlage ausgefüllt und unterschrieben haben, können Sie diese entweder per FAX oder per Brief als Einschreiben per Rückschein versenden.

Wenn Sie Ihre Kündigung versendet haben, dann kann Ihnen unsere FAQ zum Thema Stromanbieterwechsel weitere Tipps und Hinweise geben.