Ökostrom die Umweltfreundliche Energie

Wenn Stromlieferanten Strom anbieten, der zu 100 % aus regenerativen Quellen kommt, wird die Offerte als Ökostrom bezeichnet. Der Abschluss eines Stromvertrags aus umweltschonenden Energiequellen ist sinnvoll, weil bei der Erzeugung des Stroms weniger Kohlenstoffdioxid ausgestoßen wird und dadurch die Umwelt bestens geschont wird. Außerdem werden die fossilen Energieträger wie Erdöl, Erdgas oder Kohle nicht weiter aufgebraucht, die sowieso nicht mehr lange reichen. Verschiedene Organisationen vergeben bestimmte Gütesiegel, wenn die Stromanbieter umweltfreundliche Bedingungen erfüllen. Wenn der Stromkonzern den Neubau seiner Kraftwerke auf regenerativer Basis fördert, kann er das ok-Power Zertifikat von einem Öko-Institut erhalten. Ein silbernes Label erhalten Stromkonzerne, wenn ihre Produkte zu 50 % aus Anlagen mit einer Kraft-Wärme Kopplung stammen, und der Rest aus regenerativen Energiequellen kommt. Für die Umstellung auf Ökostrom benötigen die Verbraucher keinen neuen Stromzähler. Den Datenaustausch und die Ablesung des Stromzählers regelt der neue Versorger mit dem alten Lieferanten. Zur Sicherheit kann der Zählerstand am Tag des Wechsels notiert werden. Aufgrund der hohen Nachfrage steigt auch das Angebot von Ökostrom ständig und neben Unternehmen, die sich ausschließlich auf diesen Strom spezialisiert haben, wird auch von immer mehr Großunternehmen der Strom aus erneuerbaren Energiequellen angeboten. Ökostrom kommt aus verschiedenen Ressourcen. Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie und Biomasse gehören zu diesen Lieferanten.

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Die Wasserkraft als Quelle von Ökostrom

Die Strömungsenergie von fließendem Wasser wird in mechanische Energie über geeignete Maschinen umgesetzt. Die potentielle Energie des Wassers im Anziehungsfeld der Erde wird beim Fließen des Wassers zur kinetischen Energie, die früher in Mühlen direkt genutzt wurde, um die Mühlräder anzutreiben. Heute wird die Hydroenergie in Wasserkraftwerken meistens genutzt, um elektrische Energie zu gewinnen. Weil das Wasser durch den Wind, der Verdunstung und den anschließenden Regen wieder in die Hochlage gebracht wird, gehört die Wasserkraft zu den regenerativen Energiequellen. Fast 20 % der elektrischen Energie wird weltweit mit Wasserkraftwerken erzeugt, und sie trägt damit einen großen Anteil zur Versorgung der Erdbevölkerung bei.

Die Windenergie als Lieferant von Ökostrom

Windenergie ist die indirekte Form von Sonnenenergie. Sie ist eine kinetische Energie und bezieht ihre Kraft aus den bewegten Luftmassen der Erdatmosphäre. Schon im Altertum war ihre Nutzung eine bekannte Möglichkeit aus der Umwelt Energie zu schöpfen. Weil die Sonne ungleichmäßig auf die Erdoberfläche strahlt, werden die Atmosphäre und die Land- und Wassermassen unterschiedlich erwärmt und es entstehen Druck- und Temperaturunterschiede. Dadurch geraden die Luftmassen an den Polen und um den Äquator in Bewegung. Zu einer Verwirbelung der Luftmassen trägt auch die schiefe Stellung der Rotationsachse der Erde bei, die für die Luftströmungen zu den verschiedenen Jahreszeiten sorgt. Weil die Erde sich dreht, sind die Luftmassen durch die Corioliskraft beeinflusst und können dadurch nicht geradlinig zum Ziel strömen.

Solarenergie

Durch Kernfusion wird diese Energie von der Sonne erzeugt und kommt als elektromagnetische Strahlung zur Erde. Die Sonnenergie ist schon über viele Jahrhunderte konstant und wird teilweise von der Erdatmosphäre aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Ihre Intensität hängt von der Beschaffung der Atmosphäre ab. Die Bewölkung, die Feuchtigkeit der Luft und die Distanz, welche die Strahlen durch die Lufthülle nehmen müssen, spielen dabei die großen Rollen.

Biomasse als Quelle von Ökostrom

Die Biomasse ist die gesamte Menge an organischem Material von einem Ökosystem, welches durch Biochemie synthetisiert wurde. Sie enthält alle abgestorbenen Organismen, alle Lebewesen und organische Stoffwechselprodukte. Die Mikroorganismen stellen etwa 60 % der Biomasse auf der Erde dar. Biomasse wird von Pflanzen aufgebaut, die durch die Photosynthese in der Lage sind. Mineralstoffe, Wasser und Kohlendioxid zu erzeugen. In der Biomasse ist Sonnenenergie chemisch gespeichert und kann als Energieträger, der nachwächst, zur Gewinnung von Kraftstoff, elektrischer Energie oder Wasserstoff genutzt werden. Wird Biomasse zur Erzeugung von elektrischer Energie, Ethanol-Kraftstoff oder Cellulose-Ethanol verwendet, ist eine ausgeglichene CO2-Bilanz möglich, da nur die Menge Kohlendioxid ausgestoßen werden kann, die vorher gebunden wurde.