Zu hohe Subventionierung der erneuerbaren Energien sorgt für teure Energiewende

Eine am vergangenen Dienstag bekannt gewordene Mittelfristprognose besagte, dass die Energiewende zu Mehrkosten für die Verbraucher – durch die Ökostrom-Umlage – führen wird. Michael Fuchs, der Vize der CDU-Fraktion forderte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa aus diesem Grund niedrigere Fördergelder, denn diese seien die Ursache für die teure Energiewende. Vor allem bei der Subventionierung des Ausbaus der Solaranlagen bestehe Handlungsbedarf – hier „muss ganz schnell eine Bremse rein“, so Fuchs gegenüber der dpa. Die Regierung erwägt derzeit, die Förderung der neu installierten Fotovoltaikanlagen auf 1.000 Megawatt zu begrenzen – Fuchs gehört scheinbar zu den Befürwortern einer solchen Maßnahme und brachte sogar eine Grenze von 500 Megawatt ins Spiel. Für dieses Jahr wird eine neu installierte Leistung von 6.500 Megawatt erwartet; dafür werden die Kosten der Subventionierung weiter ansteigen.

Die Kosten der Solarpanel

Die Kosten der Solarpanels würden schneller sinken als die Förderung; darüber hinaus subventioniere das System derzeit auch die Solarindustrie aus China, denn lediglich zehn Prozent der Panels, die in Deutschland installiert sind, wurden auch in der Bundesrepublik produziert. Das wiederum hat zur Folge, dass die Unternehmen aus Deutschland – wie zum Beispiel SolarWorld – kaum noch im eigenen Land Geld verdienen können. Obwohl jährlich mehr als sieben Milliarden Euro für die Subventionierung ausgegeben werden, so Fuchs weiter.

Darüber hinaus müssten auch die Biogasanlagen dahin gehend überprüft werden, ob deren Förderung zu hoch sei. Das gelte zudem für Offshore-Windparks. Zwar sei ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien wichtig, betonte der CDU-Politiker, allerdings müsse dies in einem vernünftigen Tempo geschehen und die Energiequellen zugleich auch rascher marktfähig machen. Als das größte Problem sieht Fuchs den nur schleppenden Ausbau der neuen Stromleitungen.



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