Umwelthilfe: Keine weitere Förderung der Elektroautos

Am Montag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Gipfeltreffen mit verschiedenen Vertretern aus Politik, Industrie und Wirtschaft geplant, bei dem über die Elektromobilität debattiert werden soll und auch Entscheidungen bezüglich weiterer Fördermaßnahmen getroffen werden dürften. Ziel der Bundeskanzlerin ist es, eine „Nationale Plattform Elektromobilität“ zu gründen. Doch die Kritik an Elektroautos – von denen bislang in Deutschland knapp 1.600 Exemplare auf den deutschen Straßen unterwegs sind und deren Anzahl bis zum Jahr 2020 auf eine Million steigen soll – wird in letzter Zeit immer lauter.

Effizienz der Elektroautos wird kritisiert

Zuerst kritisierte Greenpeace die Effizienz der Elektroautos und auch der ADAC wird das geplante Treffen mit Merkel boykottieren; nun schaltet sich auch die Deutsche Umwelthilfe in die Diskussion über Elektroautos im Vorfeld des Gipfeltreffens mit ein. Die Deutsche Umwelthilfe forderte die Bundesregierung auf, am Montag beim Treffen keine weiteren Fördermittel für die Elektroautos zuzusagen. Der Grund hierfür: „Das Elektroauto wird auf absehbare Zeit kein Massenprodukt“, sagte der Jürgen Resch (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe) der Berliner Zeitung. Der Geschäftsführer kritisiert die Batterietechnik der Autos, denn diese sei zum einen zu teuer und hätte des Weiteren auch eine zu geringe Reichweite.

steuerliche Anreize vorgeschagen

Stattdessen schlägt die Deutsche Umwelthilfe steuerliche Anreize bei sehr sparsamen Pkws als wirksamere Maßnahmen vor und nennt hierfür als Beispiele Großbritannien oder Frankreich. Die Steuervorschriften in Deutschland für Dienstagwagen würden laut Resch „zum Kauf PS-starker Klimakiller-Limousinen verleiten“. Zudem äußerte sich Jürgen Resch dahin gehend deutlich, dass vonseiten der Deutschen Umwelthilfe spezielle Anreize für den Kauf von Elektroautos abgelehnt werden.



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