Strompreise steigen wegen Ökostrom an – Kunden zahlen mehr

Dem Ökostrom werden viele positive Eigenschaften zugesprochen, welche durchaus auch seine Richtigkeit haben, dennoch hat auch die Nutzung der neuen Energien eine Schattenseite. Die positiven Merkmale schützen die Umwelt und helfen ihr, sich von den Schandtaten der vergangenen Jahrzehnte zu erholen. Die negativen Eigenschaften des Ökostroms wirken sich jedoch auf den Verbraucher aus. Denn dieser darf die Stromkosten, welche in die Höhe getrieben werden, letztendlich zahlen.

Kunden müssen mehr Geld für umweltfreundlichen Strom zahlen

Die Produzenten der Solarenergie erhalten für jede produzierte Kilowattstunde, welche in das Stromnetz eingespeist wird, eine spezielle Einspeisevergütung. Diese Vergütung liegt über dem normalen Stromtarif. Da das Geld für diese Vergütung von irgendwoher genommen werden muss, werden die Endverbraucher zur Kasse gebeten. Denn diese werden mithilfe der EEG-Umlage über die Stromrechnung an diesen Unkosten beteiligt. Die Folge ist also, dass die Kunden mehr Geld für umweltfreundlichen Strom zahlen. Entsprechende Experten gehen davon aus, dass der Ökostrom-Anteil in den kommenden Jahren stark zunehmen wird und somit auch die Stromkosten stark ansteigen werden.

Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. Michael Fuchs, meldet sich bezüglich dieses Themas zu Wort. Er berichtet, dass nur ein Teil der Ökostromsparte – die Solarindustrie – im Jahr 2010 eine Zunahme von circa 900 Megawatt zu verzeichnen hat. Weiterhin sagt er, dass er davon ausgeht, dass die Strompreise im kommenden Jahr um circa 12 Prozent ansteigen werden. Dies würde für einen einfachen Vierpersonenhaushalt bis zu 200 Euro Mehrkosten pro Jahr bedeuten. Die Politiker begründen diesen Anstieg der Produktion und die Umleitung der Kosten auch mit der Überförderung der Solaranlagen, welche in diesem Jahr eigentlich unterbunden werden sollte. Weiterhin erklären sie, dass sie ursprünglich eine stärkere Kürzung vornehmen wollten, um dieses Ereignis zu verhindern. Da dies jedoch durch den Bund und die Länder verhindert wurde, müssen nun die Verbraucher dafür Rechnung tragen.



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