Große Energiekonzerne könnten Arbeitsplätze abbauen

Die Energiewende sei Schuld an dem Fakt, dass wohl in den nächsten Jahren bei den großen Energiekonzernen Arbeitsplätze abgebaut werden. So teilte es auf jeden Fall Erhard Ott mit, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Ver.di. Ganze 20.000 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden, da Personalkosten eingespart werden müssten. E.on selbst hat schon mitgeteilt, dass 6.000 Stellen gestrichen werden. Nicht anders sieht es bei den anderen großen Energiekonzernen aus. So bei Vattenfall, bei EnBW und auch bei RWE. Allerdings ist nicht nur die Energiewende der Grund für den Abbau der Arbeitsplätze, sondern auch die Ausgründungen, denn manche Firmen wechseln einfach ins Ausland, wie zum Beispiel E.on. Dieser Konzern geht definitiv nach Rumänien.

Konzerne begründen den Stellenabbau mit dem Wettbewerb auf dem Markt

Leider ist es so, dass die Energiewende Fachpersonal benötigt, dieses wird aber wohl nicht gegeben sein, wenn immer mehr Entlassungen vorgenommen werden. Die Gewerkschaft möchte auf jeden Fall eine Qualifikationsoffensive starten, bei der die Energieberatung und die Steuerung von IT-Netzwerken für Beschäftigung sorgt.

Die Konzerne begründen den Stellenabbau mit dem Wettbewerb auf dem Markt. Immerhin sei der Wettbewerb enorm gestiegen und jeder Bürger kann sich frei zwischen vielen Stromanbietern entscheiden. Aus der Sicht der Verbraucher nur verständlich, da sich durch den Vergleich der Stromanbieter und dem Wechsel viel Geld einsparen lässt. Dadurch verlieren aber die großen Konzerne Marktanteile und müssen die Anzahl der Mitarbeiter senken. Schon seit 1998 hat sich laut Ver.di die Anzahl der Mitarbeiter in der Energiewirtschaft drastisch verringert. 100.000 Stellen sind seit dieser Zeit abgebaut worden, was wirklich nicht gut klingt. Man darf nur hoffen, dass die Qualifikationsoffensive für weniger arbeitslose Menschen sorgt!



Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mailadresse an. Die angegebene E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Bleiben Sie bei Ihren Kommentaren beim Thema und vor allen Dingen freundlich. Beleidigungen und SPAM-Postings in jeglicher Art und Weise, werden von uns kommentarlos gelöscht. Für Kritik und Anregungen geht es hier direkt zum Kontaktformular.