Solar Millennium: Anzeige gegen unbekannt

Das Photovoltaik-Unternehmen Solar Millennium hat Anzeige gegen unbekannt wegen mutwilliger Rufschädigung und Geheimnisverrat gestellt. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass seit dem Ausscheiden von Vorstandschef Utz Claassen im vergangenen März das Unternehmen immer wieder Anfragen von Medienvertretern erhalten habe, denen rufschädigende und auch irreführende Informationen zugespielt worden seien, wie Solar Millennium mitteilte.

Mehrere Tages-, aber auch Wochen-Zeitungen, hätten die Solar Millennium AG seit diesem Zeitpunkt des Öfteren mit Informationen und Behauptungen konfrontiert, die – so das Unternehmen in einer Pressemeldung – eigentlich nur einem kleinen Kreis von Top-Führungskräften, welche an der Spitze von Solar Millennium ständen, bekannt sein dürften. Deshalb kam die Gesellschaft zu dem Entschluss, dass hier der Verdacht auf Geheimnisverrat bestehe und zum anderen grob „geschäftsschädigendes Verhalten durch Veröffentlichung unwahrer Behauptungen“ vorliege.

systematische Hetzjagd auf das Unternehmen

Helmut Pflaumer, der Aufsichtsratsvorsitzende der Millennium AG, sieht darin eine „systematische Hetzjagd auf das Unternehmen“, welche man nicht zulassen werde. Der Sprecher des Vorstands, Thomas Mayer, äußerte sich zu dieser Thematik folgendermaßen: „Wir halten es für keinen Zufall, dass unternehmensinterne Vorgänge völlig verzerrt bis hin zur Unwahrheit und in eindeutig rufschädigender Absicht nach außen getragen werden, und das wiederholt und systematisch. Dies sei seiner Ansicht nach kriminell, weshalb das Unternehmen es als notwendig ansehe, sich im Interesse der Mitarbeiter, Kunden und Aktionäre dagegen zu wehren. Deshalb werde man alles in der eigenen Macht stehende tun, um den dafür Verantwortlichen „das Handwerk zu legen“. Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben daraufhin alle Dokumentationen, welche auf kriminelle Handlungen hinweisen würden, an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth weitergegeben. Des Weiteren habe man aufgrund des „Verdachts vorsätzlicher Marktmanipulation“ die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen eingeschaltet.



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