Schuldenabbau – E.ON verkauft US-Gas- und Stromgeschäft

Der Energiekonzern E.ON gab nun bekannt, dass die Tochtergesellschaft E.ON US LLC – das US-Strom- und Gasgeschäft – an die PPL Corporation in Pennsylvania verkauft. Das verschuldete Energieunternehmen hatte sich zum Ziel gesetzt, durch die Abgabe von Beteiligungen bis zum Ende dieses Jahres mindestens zehn Milliarden Euro zu erzielen. Der vereinbarte Kaufpreis für den Verkauf des US-Geschäftes liegt bei 7,6 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet etwa 5,7 Milliarden Euro entspricht. Mit diesem Verkauf sei das gesetzte Ziel bereits erreicht, wie der Konzern in einer Pressemeldung bekannt gab. Durch den Verkauf von E.ON US reduziere sich die Nettoverschuldung von E.ON um sechs Milliarden Euro.

Zustimmung der amerikanischen Behörden

Allerdings bedarf es zur Gültigkeit des Verkaufs der Zustimmung der amerikanischen Behörden; E.ON rechnet mit einer Entscheidung diesbezüglich noch gegen Ende des Jahres 2010. Der Vorsitzende des Vorstands der E.ON AG, Wulf H. Bernotat, äußerte sich zum Verkauf folgendermaßen: „Mit der Abgabe von E.ON US trennen wir uns von einem leistungsstarken und soliden Geschäft, das aber für E.ON wenig Spielraum für eine strategische Weiterentwicklung bietet.“ Der Käufer PPL biete den Mitarbeitern eine „interessante Zukunftsperspektive“, zudem gewinne E.ON durch den Verkauf wertvollen Spielraum für organisches Wachstum.



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