Wissenswertes über Photovoltaik

Photovoltaik Anlage

Wissenswertes über Photovoltaik

Wissenswertes über Photovoltaik

Bei Photovoltaik geht es darum, auf dem eigenen Dach aus Sonnenlicht direkt elektrischen Strom zu erzeugen. Die kleinen Kraftwerke, die dieses technische Wunder vollbringen, heißen Solarzellen. Im „Fachchinesisch“ werden sie Photovoltaik-Module oder auch kurz PV-Module genannt. Diese Solarzellen erzeugen in den Anlagen auf dem Dach einen Gleichstrom, wie er zum Beispiel auch aus einer Batterie kommt. Sie sind allerdings nicht mit Sonnenkollektoren (Solartermie) zu verwechseln, die mit dem einfallenden Sonnenlicht Wasser oder Luft erwärmen.

Wie funktioniert so eine Solarzelle?

Die heutigen Solarzellen aus diesen Anlagen bestehen zunächst einmal aus Silizium. Das ist eigentlich die gleiche Chipart, wie sie auch in Computern verwendet werden. Silizium ist eines der häufigsten Elemente auf der Erde. Dieses Silizium wird zur Herstellung der PV-Anlage auf einen Träger, wie zum Beispiel eine Glasschicht, aufgedampft. Bei dieser Produktionstechnik lagert sich das Silizium ungeordnet auf der Trägerschicht ab. Der Fachmann nennt diese Unordnung auch „amorph“. Solche Zellen mit amorphem Silizium haben allerdings wenig Wirkung. Ihre Leistung entspricht einem Wirkungsgrad von rund acht Prozent. Mittels des eintreffenden Sonnenlichts werden Ladungsträger (+ und -) in den Anlagen erzeugt, die im elektrischen Feld in der Photovoltaikanlagen getrennt werden. Der Fluss dieser getrennten Ladungsträger ist bereits der produzierte elektrische Strom. Die elektrischen Anschlüsse (Vorderseiten Kontakt und Rückseiten- Kontakt) greifen die Leistung ab und stellen sie zur Verfügung.

Die Energiebilanz einer Photovoltaikanlage

Natürlich verbraucht auch die Herstellung einer Photovoltaikanlage Energien. Diese Menge Strom (KWh) spielt eine PV-Anlage aber nach rund 3,5 Jahren Betriebszeit (produzierter Solarstrom) wieder ein. Auf die gesamte technische Lebensdauer bezogen erzeugen Solarzellen laut Hersteller ca. 10-mal mehr Energie (KWh- in Solarstrom)als für ihre Herstellung nötig ist. Und Silizium, der Rohstoff für diese Solar Technik, ist auf der Erde als Bestandteil des Sands im absoluten Überfluss vorhanden. Ein ganz entscheidender Faktor der Solarenergie ist, dass bei der laufenden Stromerzeugung keine Energieträger im herkömmlichen Sinne verbraucht werden. Die komplett kostenlose Energie der Sonne reicht da völlig aus. Nicht nur aus philosophischen Gründen sind fossile Energien zu wertvoll, um sie einfach zu verbrennen. Sie würden ohnehin nur noch wenige Jahrzehnte reichen. Allein schon die Tatsache, dass dieser Strom keine Verbrennung braucht und damit keine Abgase oder Schadstoffe freisetzt, macht diese Energieproduktion wahrhaft umweltfreundlich.

Photovoltaik Anlage

Etwas wirklich Wissenswertes sind die Pluspunkte der Solarenergie

Die Leistung der Photovoltaik – Solarmodule besteht in der umweltfreundlichen Energieerzeugung, da es aus einer Anlage keine öffentliche Schadstoff-Emission gibt. Sie ist zukunftssicher, denn laut wissenschaftlichen Berechnungen scheint unsere gute alte Sonne (erneuerbare Energie) noch immer Jahr für Jahr – und noch gute 5.000 Millionen Jahre weiter. Photovoltaik (Solarmodule) ist auch aus wirtschaftspolitischer Sicht vorteilhaft, da sie Unabhängigkeit von den Rohstoffen anderer Länder bringt. Diese Punkte sprechen auch dafür, dass die Produktion und Wartung dieser Solar – Anlagen auf Jahre hinaus Arbeitsplätze sichert. In Deutschland sind Technik und Know how ausreichend vorhanden. Mehr noch, technologisch ist Deutschland gemeinsam mit wenigen Instituten in den USA und Australien weltweit noch führend. Und die Photovoltaik hat hierzulande eine so hohe technische Reife, dass eine umfassende und umfangreiche Anwendung der Photovoltaik bereits seit Jahren und auch heute möglich ist.  Produziert die Anlage tatsächlich mehr Strom, als man selbst benötigt, kann man den Strom ins öffentliche Netz einspeisen und bekommt dafür eine Einspeisevergütung, die die Kosten des Betriebes auch noch weiter senkt. Die kostensenkende Einspeisevergütung gab es bereits 2012 und wird für Februar 2014 bis April 2014 dann Ende Januar bekannt gegeben. Zur Finanzierung dieser Stromerzeugung stehen vom Staat schon seit 2012 eine maßgebliche Förderungen zur Verfügung.

Internetportale für die Recherche nutzen

Nach den jüngsten Wahlen und der wahrscheinlichen Koalitionsbildung mag sich auch da etwas bewegen. Die elektrische „Landschaft“ ist jedenfalls vor dem Hintergrund dieser Förderung in Bewegung geraten. Um eine Übersicht über die fantastischen Möglichkeiten einer Förderung zu bekommen, reicht zur Hilfe ein Suchvorgang im Internet. In den einschlägigen Portalen werden die jeweils aktuellen Daten zu einer Übersicht zusammengefasst und liefern somit viele Informationen und Übersichten zu Kosten und Förderung. Natürlich machen solchen Anlagen nur in einem Bereich Sinn, in dem es von der Sonne ausreichend Licht gibt. Den wenigen notwendigen Service leisten die Hersteller. Wirklich genutzt werden die Solarflächen im Sinne physikalischer Belastung eigentlich nicht. Sie liegen bevorzugt auf einem Flachdach, um der Sonneneinstrahlung möglichst viel Fläche zu bieten. Die PV Anlage könnte rein theoretisch auch im Garten liegen. Nur auf dem Dach ist ausreichend Platz zur Verfügung und die Sonneneinstrahlung kann ungebremst aufgenommen werden.



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