EEG-Umlage steigt 2017 auf 6,88 Cent – Anstieg von 8 Prozent

EEG Umlage kennt nur eine Richtung

EEG-Umlage steigt 2017 auf 6,88 Cent – Anstieg von 8 Prozent

Auch im nächsten Jahr müssen die Verbraucher für die Energiewende wieder mehr Geld ausgeben. Die EEG Umlage, welche zur Förderung von Strom aus Sonne und Wind genutzt wird, steigt im nächsten Jahr von derzeit 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Dies teilten die zuständigen Übertragungsnetzbetreiber Tennet TSO, 50Hertz Transmission, Amprion und TransnetBW mit. Die EEG Umlage ist die Differenz zwischen dem Preis, den die Stromversorger für Ihren Strom bekommen und dem garantierten Abnahmepreis, der für den Ökostrom berechnet wird. Wenn also der Preis an der Strombörse sinkt, bedeutet das eine höhere EEG-Umlage für uns Verbraucher.

Die Umlage wird sofort über die Stromrechnung beglichen und bedeutet ein Anstieg von 8 Prozent. Gleichzeitig ist dies der bisherige Höchststand der EEG-Umlage, welche im Jahr 2000 eingeführt wurde und erst einmal im Jahr 2015 gesenkt wurde. Nach EEG wird die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien gefördert. Dazu zählen Wasserkraft einschließlich der Wellen-, Gezeiten-, Salzgradienten- und Strömungsenergie, Windenergie, solarer Strahlungsenergie (zum Beispiel Photovoltaik), Geothermie, Energie aus Biomasse einschließlich Biogas, Biomethan, Deponiegas und Klärgas.

EEG Umlage Änderung zum Vorjahr in Prozent

EEG Umlage Änderung zum Vorjahr in Prozent

Entwicklung der EEG-Umlage seit 2003

Wie schon erwähnt, ist die EEG Umlage erst in einem Jahr tatsächlich einmal gefallen. Ansonsten kam es immer zu Erhöhungen. Was im Jahr 2003 mit 0,41 Cent je kWh begonnen hat, ist im Jahr 2017 bei 6,88 Cent je hWh angekommen. Das ist eine Steigerung von 1680 Prozent.

EEG Umlage Anstieg seit 2003

EEG Umlage Anstieg seit 2003

Was kommt durch höhere Strompreise auf die Verbraucher zu?

Die Stromverbraucher haben aufgrund der wieder steigenden EEG-Umlage nun auch zu Recht Angst vor weiter steigenden Strompreisen zum Jahreswechsel. Allerdings müssen die Versorger die Umlage nicht an ihre Kunden weiterreichen. Da aber meist mit steigenden Preisen zu rechnen ist, können wir die Verbraucher nur dazu aufrufen, die verschiedenen Stromanbieter miteinander zu vergleichen und bei einer Kostenersparnis den Energieversorger zu wechseln. Nur dadurch lassen sich Stromkosten reduzieren.



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