Batteriespeicher für Fotovoltaik-Anlagen

Die Technik auf dem Dach, gemeinsam mit all der Technik und Elektronik, die den generierten Strom in die Steckdosen des Hauses bringen, sind eigentlich nur die „halbe Miete“ der Eigenstromerzeugung. Tatsächlich unterliegt die Produktion alternativer Energien, so auch die der Solarenergie, witterungsbedingter Schwankungen. Eine Überproduktion muss abgeleitet (ins öffentliche Netz eingespeist) werden und eine Minderproduktion muss aus dem öffentlichen Netz ergänzt werden. Weil es so viele kleine einzelne „Stromgeneratoren“ der Wind- und Solarenergie sind, wird die Gesamtheit gern auch als „Schwarmkraftwerk“ bezeichnet. Um die Produktionsschwankungen jeweils vor Ort ausgleichen und regulieren zu können, sollen Akkus mit Überproduktionen geladen werden. Nachts oder bei stärkerer Bewölkung sollen die Akkus die gespeicherte Energie wieder abgeben.

Batteriespeicher für Fotovoltaik-Anlagen – Erneuerbare Energien Speicher

Mit dem neuen Programm „Erneuerbare Energien Speicher“ unterstützen die KfW -Bankengruppe und das Bundesumweltministerium die wachsende Nutzung von Batteriespeichersystemen in direkter Kooperation mit Fotovoltaik Anlagen, die einen direkten Anschluss an das öffentliche Stromnetz haben. Mit dem Programm soll die technologische weiter entwickelt werden. Das wiederum soll die stärkere Marktdurchdringung von Batteriespeichern in Verbindung mit Fotovoltaik Anlagen unterstützen. Diese Technik ist in der Tat ein elementarer Baustein auf dem Weg zur besseren Integration von kleinen bis mittelgroßen Solarstrom-Anlagen in das Stromnetz.

Flexibilität und eine höhere Eigenständigkeit sind das Ziel

Der Gesamterfolg der Energiewende ist von der Abwicklung abhängig. Insgesamt muss die Handhabung der Erzeugung von Strom durch Wind und Sonne flexibler werden. Die Einspeisungen in das Netz müssen müssen hingegen entkoppelt werden. Genau an der Stelle leisten die vor Ort errichteten Speicher einen wichtigen Beitrag.

Die zinsgünstigen Fördermittel sind an Bedingungen geknüpft

Das Programm startet zum ersten Mai und wendet sich an Unternehmen und Privatpersonen, die den über eine Fotovoltaik Anlage erzeugten Strom ganz oder teilweise einspeisen. Insbesondere bei der Neuerrichtung von Solarstromanlagen in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem – oder bei der nachträglichen Installation solcher Systeme bei Fotovoltaik Anlagen, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb gegangen sind – werden über dieses Programm zinsgünstige Gelder zur Verfügung gestellt.

Die Energiewende hängt auch von dieser Technologie ab

Der Zuschuss liegt bei maximal 30 Prozent der Investitionskosten für das Speichersystem. Außerdem ist das Geld an anspruchsvolle technische Voraussetzungen gebunden. Das soll die gewollt hohe Qualität sichern. Damit ist es aber noch nicht getan, denn die geförderten Systeme müssen auch einen Beitrag zur lokalen Netzentlastung liefern. Die Mittagsspitze allerdings dient der Speicherung in den Akkus und wird zur späteren Nutzung in den Eigenheimen zwischengespeichert. Für das Jahr 2013 sind 25 Millionen Euro dafür vorgesehen. Anträge können bei den durchleitenden Banken gestellt werden …



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