Anteil der erneuerbaren Energien nimmt zu

Die schwarz-gelbe Koalition gab in ihrem Erfahrungsbericht 2011 zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) bekannt, dass der Anteil der regenerativen Energiequellen am gesamten Brutto-Stromverbrauch in Deutschland auf knapp 17 Prozent angestiegen ist. Bei der Einführung dieses Gesetzes im Jahr 2000 lag der Anteil der erneuerbaren Energien noch bei 6,4 Prozent. Deshalb sei das EEG in den letzten elf Jahren „ausgesprochen erfolgreich“ gewesen, bilanziert die Bundesregierung. 2008 lag Deutschland mit einem damaligen Anteil von 15,4 Prozent noch knapp unterhalb des EU-weiten Durchschnitts von 16,7 Prozent – diese Marke wäre mit aktuellen 16,8 % nun überschritten. Neuere Daten über den Mittelwert der Mitgliedsländer der Europäischen Union liegen bislang noch nicht vor.

Ziel klimaschädlichen Treibhausgas bis 2020 zu senken

Bis 2020 hat sich die Regierung zum Ziel gesetzt, den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken; bis 2050 soll eine Reduzierung von mindestens 80 Prozent erreicht werden. In dem Bericht heißt es weiter, nur wenn die Industrieländer diese Ziele auch erreichen, sei es möglich, die weltweite Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen. Damit diese Zielsetzung erreicht werden könne, will die Regierung einen „kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Energien im Bereich der Stromproduktion“ verfolgen. Demnach soll bis 2020 der Anteil der erneuerbaren Energien mehr als verdoppelt werden und mindestens 35 Prozent betragen. Bis 2050 soll dieser Wert bei 80 Prozent liegen. Für die Umsetzung dessen sei es jedoch notwendig, weiterhin den „Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland so ambitioniert voranzutreiben“. Allerdings seien auch diverse Maßnahmen zum Umweltschutz vonnöten. Beispielsweise sollen demnach Solaranlagen, die sich in einem Naturschutzgebiet befinden, keine Vergütung erhalten.



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