Greenpeace meldet sich um zukünftige Energieversorgung zu Wort

Es werden derzeit heftige Diskussionen darüber geführt, ob und inwieweit in den nächsten 40 Jahren der Ausbau von erneuerbaren Energien vorangetrieben werden kann. In Deutschland sei es nach Ansicht des Sachverständigenrates für Umweltfragen durchaus realistisch, dass bis zum Jahr 2050 die gesamte Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Zur Deckung des weltweiten Energiebedarfs hat nun auch die Umweltschutzorganisation „Greenpeace“ eine Einschätzung abgegeben: Nach Ansicht von Greenpeace sollte es möglich sein, ebenfalls bis zum Jahr 2050 dem Strombedarf auf der ganzen Welt zu 80 Prozent mit Strom aus regenerativen Technologien nachkommen zu können.

Studie von Greenpeace für Erneuerbare Energien

Die entsprechenden Belege für diese Kalkulation wurden in einer gemeinsamen Studie von Greenpeace sowie des Europäischen Dachverbandes der Industrie für Erneuerbare Energien (kurz EREC) am heutigen Dienstag vorgelegt. Im Laufe dieser Studie forderte Greenpeace auch die Regierungen aller Länder dazu auf, in einen Umbau der jeweiligen Energieversorgung zu investieren, um das Vorhaben, bis zum Jahr 2050 Strom zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien zu beziehen, auch umsetzen zu können. Das Konzept habe den Vorteil, so erläuterte Sven Teske von Greenpeace, dass es unabhängig mache von den Preisen auf dem Weltmarkt für Kohle, Gas und Öl, da diese stark schwanken. Als Beispiel beziehungsweise Folge einer falschen Politik bezüglich der Energie nannte Teske die derzeitige Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko. Die Geschäftsführerin von EREC, Christine Lins, richtete auch noch einen Appell an die verantwortlichen Politiker, denn sie betonte, eine Umstellung auf vollständige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien sei keine Frage der Technik, sondern vielmehr eine Frage des politischen Willens.



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