Kein Solarstrom für Deutschland?

Die Bundesregierung hat nun neue Entscheidungen im Fall der Förderung des Solarstrom getroffen. Bereits zum Jahreswechsel wurden entsprechende Kürzungen der Subventionen vorgenommen. Die Fördergelder wurden um 9 Prozent gesenkt und nun will die Bundesregierung eine weitere Kürzung durchführen. Dies sorgt selbstverständlich für viele Gegenstimmen. Viele Umweltfreunde und -experten sprechen gegen diese rasch sinkenden Subventionen aus. Auch bei vielen Landesregierungen trifft die Entscheidung auf Unverständnis.

Fördergelder für den Solarstrom kürzen

Vor allem der Thüringer Landtag hat seine Stimme erhoben. Er fordert die Bundesregierung dazu auf, die Fördergelder für den Solarstrom in kleineren Schritten und größeren Zeitabständen zu kürzen. Vor allem die Umweltspezialisten aus der SPD kritisieren das Vorgehen der Regierung. Obwohl in ganz Deutschland Gegenstimmen zu diesem Vorhaben laut werden, reagiert die Bundesregierung nicht. Zahlreiche Umweltminister haben sich schon über das Vorgehen beschwert und sind gegen die enorme Senkung der Subventionen. Die aktuelle Bundesregierung begründet die Kürzung mit notwendigen Einsparungen für den Staat. Doch die Opposition bezweifelt, dass diese Art der Kürzung tatsächlich etwas nutzt. Die meisten Umweltexperten und Politiker der Gegenparteien fürchten nun um eine Schwächung und negative Beeinflussung der Solarbranche.

Eine neue Kürzung wird in jedem Fall am 1. Juli durchgeführt werden, doch die Landesregierung in Thüringen konnte die Bundesregierung wenigstens dahin gehend bewegen, dass die Subventionskürzung geringer ausfällt. Der Bundesrat verabschiedete den Thüringer Antrag, in welchem anstatt einer Subventionskürzung von 16 Prozent, eine in Höhe von 10 Prozent gefordert wird. Henry Worm, Energieexperte aus der CDU, sprach davon, dass diese Senkung der Kürzung ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der bisherigen Solarbranche wäre. Vor allem würde es der Unterstützung der Branche in Thüringen dienen. Zurzeit stammen ganze 20 Prozent des Gesamtumsatzes der deutschen, solaren Stromanlagen aus Thüringen. Diesen Status will die Thüringer Regierung beibehalten und weiter ausbauen.



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