Im Büro kann viel Strom gespart werden

Eine Studie des Borderstep Instituts kam zu dem Ergebnis, dass am Arbeitsplatz viel Energie gespart werden kann. Viele Büros enthalten überdimensionierte Hardware, welche unnötig viel Energie verbrauche. In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung von BITKOM, dem IT-Branchenverband. Rund 26,5 Millionen PCs oder andere Computer seien derzeit in den deutschen Büro- oder Arbeitsräumen zu finden; die Hälfte davon seien ganz normale PCs, bei 41 Prozent handle es sich um Notebooks. Die verbleibenden neun Prozent entfallen zum Großteil auf Arbeitsplatzrechner, welche zur Ein- und Ausgabe von Daten verwendet werden. In den nächsten neun Jahren werde die Zahl der Computer am Arbeitsplatz um elf Millionen zunehmen und auf ungefähr 37,5 Millionen ansteigen.

Im vergangenen Jahr hätten alle diese Rechner zusammen einen Stromverbrauch von ungefähr 3,9 Terawattstunden erreicht. Zum Vergleich: Dies übersteigt die jährliche Stromproduktion des Atomkraftwerks Brunsbüttel. Ärgerlich ist dabei, dass hier deutlich Energie gespart werden könnte, denn nur jeder zweite PC im Büro sei energiesparend.

Doch auch zu Hause kann bei der Verwendung des PCs Strom eingespart werden – indem nicht benötigtes Zubehör vom Computer getrennt wird. Dieses verbraucht unnötig Energie, wenn es, ohne in Verwendung zu sein, am PC angeschlossen ist. Der Branchenverband BITKOM führt als Beispiel hierfür eine externe Festplatte an. Diese bezieht ihren Strom oft über den UBS-Anschluss, was wiederum den Stromverbrauch des Computers erhöht. Auch bei Scannern oder Druckern handle es sich im Stromfresser, denn diese werden nicht selten beim Hochfahren des PCs automatisch angeschaltet. Aus diesem Grund wird dazu geraten, PC-Zubehör nur dann anzuschließen, wenn es auch wirklich benötigt wird.



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