Die Wärmepumpe

Die Wärmepumpe

Um der Wärmepumpe mit all ihren Vorteilen beim Heizen gerecht werden zu können, müsste man für diese Heizung auch 2013 schon eine kleine Lobeshymne anstimmen. Ihr Betrieb spart Strom, ist kostengünstig, zukunftssicher, klima- und umweltschonend – und das sind nur die auffallendsten ihrer Eigenschaften. Sie bietet beim Heizen, Kühlen und bei der Warmwasserbereitung etliche entscheidende Vorteile. Der Bedarf an Warmwasser ist enorm und wächst weiter. Dabei ist das aktuelle System unglaublich einfach und übertrifft in jeder Hinsicht die Eigenschaften von Öl, Gas und anderen fossilen Energieträgern. Sie hat eigentlich auch das Ziel uns darin zu unterstützen, von Öl sowie Gas unabhängiger zu werden.

Hier einige Informationen zur Wärmepumpe

Die Wärmepumpe greift auf die Wärmequellen ihrer natürlichen Umgebung zum Heizen zurück. Dazu zählen die Luft, das Wasser und das Erdreich. Diese Umweltenergien sind im Wesentlichen Auswirkungen der Sonne oder Formen von gespeicherter Sonnenenergie. Die ausgefeilte Technik der Wärmepumpe greift diese erneuerbaren Energien auf und bringt sie vom niedrigeren Temperatur-Level auf ein höheres Niveau. Es ist dieser Vorgang, der die aufgenommene Energie in den Wärmepumpen für Heizzwecke einsetzbar macht.

Erneuerbare Energien direkt aus Mutter Natur

Die Funktionsweise der Wärmepumpe als Heizung basiert darauf, den Medien Luft, Grundwasser oder Erdreich die klassisch erneuerbare Wärmeenergie zu entnehmen und diese in den Heizkreislauf abzugeben. Dabei bestimmen die Informationen über die jeweilige tatsächliche Wärmequelle, die zur Aufbereitung herangezogen wird, den Typ der Wärmepumpe. Da es jeweils mehrere Produkte gibt, sollten Sie sich in jedem Fall eine fachkundige Beratung einholen. Dabei kann man unter Umständen auch noch sparen, denn die unterschiedlichen Produkte kosten natürlich auch unterschiedlich viel. Den Service zu betrachten ist dabei auf keinen Fall zu vernachlässigen. Diese Technik läuft von sich aus sehr stabil, aber ein guter Service, der auch im Ernstfall wirklich erreichbar ist, ist einfach notwendig.

Das Grundwasser als Basis verwenden

Wenn Grundwasser in erreichbarer Tiefe und mit geeigneter Temperatur vorhanden ist, so erreichen Wärmepumpen 2013 damit die höchsten Jahresarbeitszahlen (bewilligungspflichtig, da die Wärmeentnahme die Umgebung natürlich auch kühlen kann). Eine konstante Temperatur von +8°C bis +12°C garantiert beim Heizen einen optimalen Betrieb. Das Grundwasser wird dann zum Beispiel vom Förderbrunnen zur Wärmepumpe hin geführt und von dort zum fünfzehn Meter entfernten Schluckbrunnen geleitet.

Wärmequelle Erdwärme

Die oberflächennahe Erdwärme ist zu fast einhundert Prozent gespeicherte Sonnenenergie. Die Erdtemperatur hält dabei auch 2013 an sehr kalten Wintertagen die nötigen Temperaturen für einen wirtschaftlich akzeptablen Betrieb. Dafür werden Erdkollektoren im Erdreich verlegt, über die die Wärme genommen wird. In diesen Erdkollektoren zirkuliert das Wärmeaustauschmedium. Je nach Wärmeträgermedium im Erdkollektor wird in die verschiedenen Betriebsarten unterteilt.

Direkterdwärme

Bei der Direkterwärmung zirkuliert das Arbeitsmittel der Wärmepumpen direkt als Wärmeträgermedium im Kollektor. Direkterdwärmesysteme bewirken die niedrigsten Betriebskosten aller heute bekannten Erdwärmesysteme. Das Prinzip erinnert an die Solar -Technik auf dem Dach.

Erdwärme-Sole

Bei der Sole-Variante kreist als Trägermedium für die Wärme ein Wasser-Frostschutzmittelgemisch (Sole), das die Wärme nimmt und zur Wärmepumpe leitet.
Die Kollektoren können dabei auf verschiedene Arten verlegt werden: Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, sind Flachkollektoren die preislich einfachste Lösung. Bei weniger verfügbarem Platz bieten sich spiralförmige Künettenkollektoren oder Erdsonden für die Wärmepumpen an. Hierzu ein Hinweis: Die verschiedenen Varianten der Wärmepumpen sind teilweise melde- oder auch bewilligungspflichtig.

Wärmequelle Luft

Scheiden Grundwasser und Erdreich als Wärmequelle zum Heizen per Wärmepumpen aus, so ist es überall möglich die Außenluft als Quelle heranzuziehen. Durch die in der Wärmepumpe integrierte Abtaueinrichtung funktioniert das Ganze bis -18°C. Bei der Verwendung von Split-Geräten soll die Aufstellung der Wärmepumpe im Haus und Aufstellung des Verdampfers verlustfrei im Freien stattfinden. Bei Verdampfern erfolgt die Ausblasung der Fortluft nach oben, weil dann keine kalten und unangenehmen Luftströme in den eigenen Garten oder zum Nachbarn hin entstehen.

Förderbare Energiegewinnung

Da diese Heiztechnik wirtschaftlich effizient und politisch gewollt ist, hält der Staat einige Förderungen bereit. Wie in vielen anderen Fällen auch müssen diese Förderungen / Fördermittel natürlich ausdrücklich beantragt werden. Am sinnvollsten ist es natürlich, eine solche Nachrüstung im Zusammenhang mit einer Modernisierung der Fenster oder des Hauses insgesamt durch zu führen. Noch idealer ist es natürlich, wenn man einen Neubau hat. Über diese Thematik gibt es endlose Prospekte und Publikationen – auch in so manchem Blog steht Wissenswertes. Informieren Sie sich zu diesem Thema auch beim Händler ihres Vertrauens. Viele Unternehmen bieten diese Technik mittlerweile an. Trotzdem sollten sie genau abwägen, welches Unternehmen ihr Vertrauen genießt. Stiebel Eltron ist da nicht der einzige Anbieter …

Wer doch lieber auf eine Gasheizung setzt, der kann hier bei uns einen Gasvergleichspreis starten um den günstigsten Kurz zu ermitteln.



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