Glühlampen-Verbot umgangen – Lieferprobleme und Preisanstieg

Am 8. Dezember 2008 einigten sich die EU-Experten in Brüssel, dass die herkömmliche Glühbirne nach 130 Jahren aufgrund ihres hohen Stromverbrauchs vom Markt genommen werden soll. Bis zum 1. September 2012 sollen nach stufenweisem Abbau keine Glühbirnen mehr erhältlich sein. Doch ein Unternehmer in Deutschland hat nun eine Lücke in den EU-Vorschriften bezüglich des Verbots der 100-Watt-Birne gefunden und ist damit der einzige Lieferant dieser Glühbirne in ganz Europa.

Glühlampen Lieferprobleme und Preisanstieg „Allgebrauchslampe für Spezialzwecke“

Das entsprechende Unternehmen hat nach einem Bericht des Magazins „impulse“ (5. Ausgabe 2010) die von ihm angebotene 100-Watt-Birne einfach umbenannt in „Allgebrauchslampe für Spezialzwecke“. Laut EU-Vorschrift ist es auch erlaubt, dass eine Lampe 100 Watt hat, wenn sie in Bahnhöfen, in Flughäfen, in Taxi-Schildern, in Backöfen oder aber in Kühlschränken verwendet wird. Die Tatsache, dass der mittelständische Hersteller von Glühlampen der einzige Anbieter von solchen Glühbirnen in ganz Europa ist, führte nun zu einem Anstieg des durchschnittlichen Preises für eine Birne auf 1,85 Euro (Zunahme um 98 Cent). Mittlerweile habe der Hersteller laut des Berichts von „impulse“ sogar Probleme mit den Zulieferern, da diese aufgrund der großen Nachfrage kaum noch genügend Material liefern könnten.



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