Kartellamt verzichtet auf weitere Beschränkungen beim Gasmarkt

Zwischen den Jahren 2006 und 2008 hat das Bundeskartellamt Verfahren gegen 15 verschiedene Ferngas-Unternehmen eingeleitet, da diese aufgrund von langen Laufzeiten – welche vertraglich abgesichert waren – mit hohen Liefermengen den Wettbewerb behinderten. Das Kartellamt kritisierte damals eine Marktabschottung von Konzernen wie RWE, E.ON oder VNG, wodurch sonstige Unternehmen auf diesem Markt nicht mehr genügend Absatzmöglichkeiten gehabt hätten. Daher wurden Begrenzungen bei den Bezugsquoten sowie bei den Laufzeiten eingeführt, um die Situation auf dem Gasmarkt zu verbessern. Die entsprechenden Regelungen haben noch bis zum 30. September dieses Jahres Bestand.

Weitere Beschränkungen beim Gasmarkt nicht verlängert

Wie das Kartellamt nun bekannt gab, wird man diese Beschränkungen nicht verlängern, da sich die Situation auf dem Gasmarkt in Deutschland deutlich verbessert habe. Die Vorgaben der Behörde haben sich somit positiv ausgewirkt, sind nun aber nicht mehr notwendig. Der Kartellamts-Präsident Andreas Mundt meinte, man habe durch die Entscheidungen die „wettbewerbsbeschränkende Praxis der langfristigen Vollversorgung aufbrechen können“ und damit auch einen „entscheidenden Vorstoß für mehr Wettbewerb im Gassektor“ geleistet.



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