Energetische Sanierung – bares Geld sparen

Energetische Sanierung – bares Geld sparen. Bei älteren Häusern kann man durch Energieersparnisse viel Geld sparen. Wer sich für den Kauf eines etwas älteren Hauses entscheidet oder sogar in einem solchen wohnt, kommt um eine „energetische Sanierung“ meistens nicht herum. Die Kosten dafür werden bisweilen unterschätzt. Wie lässt sich eine energetische Sanierung sauber kalkulieren? Eigenheimkäufer, die ihre Immobilie energetisch sanieren und damit optimieren wollen, haben oft nur vage Vorstellung von den damit verbundenen Kosten. Wenn es um des Zusammentragen der Kosten und die Kalkulieren von Beträgen geht, sind viele Hauseigentümer schlicht überfordert. Das gilt insbesondere dann, wenn die Summen in ungewohnte Höhen von mehreren zehntausend Euro gehen.

Kosten energetischer Sanierung

Das ist jedenfalls das Ergebnis zu dem das aktuelle Immobilienbarometer vom Baufinanzierungsvermittler Interhyp kommt. Diese Dienstleister hatten eine entsprechende Befragung durchgeführt. Letztlich gaben 18 Prozent der Befragten an, die Kosten einer energetischen Sanierung für die eigene Immobilie nicht wirklich abschätzen zu können. In der Praxis liegen die durchschnittlichen Kosten einer solchen Modernisierung laut Interhyp bei ca. 90.000 Euro. Um die Arbeiten im Vorfeld abschätzen zu können, fehlt vielen einfach die Vorstellungskraft. Dabei geht es vor allem um Häuser aus den 60er und 70er Jahren. Diese „Generation“ bietet heute einfach nicht mehr den gewünschten Komfort, weil es ständig von irgendwo her zieht.

Sanierungsmaßnahmen maroder Heizkessel

Wenn die geplanten Sanierungsmaßnahmen über die Erneuerung des maroden Heizkessels hinausgehen, ist der Gang zum Energieberater sinnvoll. Der analysiert das Haus von den Grundmauern bis unter das Dach. Mit dem Einsatz von Technik wie einer Wärmekamera schafft er eine gute Ausgangssituation für die Planung und die Kalkulation der Maßnahmen. Am Ende zeigt er auf, was hinsichtlich der energetischen Situation am Sinnvollsten ist. Trotzdem bleiben Unsicherheiten. Wenn nämlich Generationen von Vorfahren den Dachboden verändert haben, ist das Abschätzen der Kosten oft einfach nicht möglich. Doch wenn ein Berater eine fachkundige und solide Bauanalyse macht, ist das Ergebnis eine sehr pragmatische Näherung.

Angebote einholen

Auf dieser Grundlage kann sich der Hausbesitzer dann Angebote von Handwerksfirmen einholen. Das sollten dann wenigstens drei sein, um sinnvoll vergleichen zu können. Bei besonders günstigen Angeboten ist allerdings erhöhte Vorsicht geboten. Es gibt keine Superschnäppchen. Am Ende zahlt man bei so etwas immer drauf. Wer bei Annahme eines soliden Angebots noch mal rund 10 Prozent als Puffer einplant, sollte damit eigentlich auf der sicheren Seite sein. Wer allerdings nur die alten Fenster gegen dreifachverglaste Fenster tauscht, der kann seine Kosten recht präzise kalkulieren und einhalten. Doch Vorsicht. Wenn die neuen Fenster am Ende besser dämmen als die Hauswand, in der sie eingebaut sind, dann werden die Wände innen feucht und beginnen zu schimmeln.
Eine Baubegleitung ist meist sehr sinnvoll und sorgt für optimale Ergebnisse. Größere Projekte kommen schon mal in die Nähe der sechsstelligen Euro-Bereiche. Baubegleiter sind in jedem Fall Sachverständige, die aber aus unterschiedlichen Berufszweigen kommen können. Ein Architekt zum Beispiel begleitet dann die Angebotserstellung im Einzelnen und kontrolliert anschließend die pragmatische Umsetzung auf der Baustelle. Erfahrungswerte zeigen, dass die Kosten die so entstehen, an eine „Festpreiskalkulation“ herankommen. Das sagen jedenfalls Energieberater.

Baubegleitung

Das alles ändert zwar nichts daran, dass die Verträge mit den Handwerkern immer noch der Bauherr abschließt – die Preise handelt aber der Baubegleiter aus. Auf diese Weise kann eine Kostenschwankung in maximalen Grenzen festgeschrieben werden. Natürlich ist auch diese vorteilhafte Variante nicht kostenlos. Bei einem Einfamilienhaus kann diese Baubegleitung schon mal bei 6000 Euro liegen. Aber Achtung. Die staatliche Förderbank KfW bezuschusst eine solche Baubegleitung durch Sachverständige mit bis zu 50 Prozent bzw. mit maximal 4000 Euro. Die Kosten für die Baubegleitung holt der Bauherr in den meisten Fällen wieder raus. Die Gegenrechnung ist einfach, wenn ein Handwerksbetrieb bei einem Auftragsvolumen von 100.000 Euro zu guter Letzt dann doch zehn Prozent aufschlägt, dann ist das auf alle Fälle teuer. Auch und insbesondere vor dem Hintergrund der Zinsen eines Kredites für eine solche Sanierung ist es immer besser nach der soliden Kostenplanung erstmal zur Bank zu gehen. So haben Bauherren eine echte Chance die Finanzierung in den Griff zu bekommen.



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