Elektroauto – so sieht die Marktsituation 2016 aus

Elektroauto Marktsituation

Elektroauto – so sieht die Marktsituation 2016 aus

Das Ding mit dem Elektroauto – so sieht die Marktsituation aus

Die Themen Elektroauto und Elektromobilität gelten 2013 als fester Bestandteil der Energiewende – ein Milliardengeschäft. So war jedenfalls der vielversprechende Plan. Die Produzenten von E- Autos wie BMW, VW, Smart, Audi und Opel waren auf dem Weg, Leasing-Unternehmen darin zu unterstützen, das Flottengeschäft mit Elektroautos anzukurbeln.

Diesen Batterieautos sagt man nach, sie hätten eine zu geringe Reichweite. Das aber scheint gar nicht das wirkliche Problem zu sein. Die Auto Leasing – Branche hat nämlich 2013 Bauchschmerzen mit dem Problem, den Restwert beim Elektroauto realistisch einzuschätzen und die Leasingraten wirtschaftlich sauber zu ermitteln. Davon sind aber nicht nur Renault und BMW betroffen, das zieht sich durch alle Klassen und Typen. Das liegt unter anderem daran, dass aktuell niemand zuverlässig sagen kann, wie viel Ladekapazität die Batterie vom Elektroauto nach zwei oder drei Jahren im Alltagsverkehr hat. Von solchen und ähnlichen Faktoren hängen aber ganz wesentlich die Kosten als Grundlage der Kalkulation für das Leih – Auto ab. Besonders die Batterie ist es aber, die den größten Kostenfaktor und das größte wirtschaftliche Risiko beim Elektroauto in sich birgt. Bei der Frage nach dem geschätzten Werteverzehr müssen selbst die Hersteller passen. Das betrifft die Hybridfahrzeuge in ähnlicher Weise.

Restwertrisiko Elektroauto

Das Auto – Restwertrisiko wird 2013 aber branchenweit auf den Kunden abgewälzt. Erzielt das Elektroauto nach Ablauf des Leasingvertrags im Verkauf nicht den buchhaltungstechnischen Restwert, dann muss der Leasingnehmer nämlich den Differenzbetrag bezahlen. Da allerdings ist die gesamte Branche sich einig, dass sie generell kein Restwertrisiko für Elektro – Fahrzeuge übernehmen will. Da schien nun der LeaseTrend-Chef Fischer die zündende Idee zu haben und forderte die Fahrzeughersteller auf, selbst in dieses Risiko zu gehen. Da die Produzenten wie Renault, BMW, Auto, Peugeot und so weiter die Fahrzeuge entwickelt haben, wissen sie selbst auch am Besten, was sie den Batterien und dem Rest des Fahrzeugs zumuten können. Wenn die Hersteller also die Finanzierung der E-Autos selbst übernehmen würden, bekäme die Ära der E-Mobilität wieder eine reale Chance. Auch von einem Kauf eines Elektroautos raten Finanzexperten und andere Kenner der Szene ab. Man holt sich mit dem Elektro – Auto im Moment noch ein wirtschaftliches Risiko in die Garage. Das hat tatsächlich nichts mit der angeblich geringen Reichweite zu tun.

Wechseln Sie Jetzt! Mit unserem Top Strompreisvergleich!


kWh
Bis zu 600,- € sparen...
  • Über 900 Stromanbieter im Vergleich
  • Direkt wechseln - einfach, schnell und kostenlos
  • Keine Versorgungslücke

Als ob dieser temporäre vertriebstechnische Rückschlag nicht reichen würde – da steigt Siemens auch noch aus dem Geschäft mit den Ladestationen für Elektroautos aus. Siemens kann sich im Moment und angesichts schwacher Zulassungszahlen für Elektroautos deren Erfolg nicht mehr vorstellen. Der Konzern sieht keine Zukunft mehr in diesem Geschäft. Siemens bestätigte inzwischen, dass der Markt für Elektrofahrzeuge wesentlich kleiner sei, als ursprünglich erwartet. Die Bilder in den Städten sind zweifellos sauberer mit den Strom – Antrieb der Elektrofahrzeuge. Der Elektroantrieb von Smart, Nissan, Citroen und Co macht ausreichend mobil für die Fahrten durch die Stadt, für mehr mag man sie noch nicht recht kaufen. Auch auf die Anzeige in der Zeitung melden sich wenige, obwohl sie doch von der Politik gewollt und gefördert sind. Die Erfolgsmeldungen gehen durch die Nachrichten, Testberichte sind im einschlägigen Magazin, und die Werbung dafür läuft auf diversen Veranstaltungen. Sportwagen finden den Weg noch nicht in ausreichender Anzahl zum Kunden. Da helfen im Moment auch weder das Video über die rasante Fahrt noch die Vernunft hinsichtlich geringer Emissionen.

Markt in Deutschland

Es sind noch immer zu wenige Elektroautos auf dem Markt in Deutschland. Diese Absatzflaute zieht sich aber praktisch durch die gesamte Palette der Anbieter und gehört damit zu den Themen von Renault, BMW, Audi, Peugeot, Volvo, Opel, Nissan, Citroen, Toyota, und so weiter. Eine Million elektrisch betriebene Autos bis 2020 auf deutschen Straßen – die Bundesregierung betont immer wieder, dass das ihr Ziel ist. Da müssen sich Renault und Co noch schwer ran halten – die Entwicklung verläuft derzeit aber eher schleppend. Im vergangenen Jahr wurden 4.157 Elektroautos neu zugelassen, insgesamt fahren in Deutschland 7312 stromgetriebene Pkw. Als Grund für die geringen Zulassungszahlen werden vor allem das fehlende öffentlich Netz flächendeckender Ladestationen und der hohe Kaufpreis genannt.

Elektroauto aktueller Stand 2016

Wirtschaftsminister Gabriel plant angeblich 5000 Euro Zuschuss pro Elektroauto, um das Ziel 2020 eine Million Elektroautos auf der Straße zu haben zu erreichen. Bis 2015 waren hierzulande nur 12.000 reine Elektroautos zugelassen. Somit ist das Millionziel noch sehr weit entfernt. Es ist aktuell von einer Kaufprämie in Höhe von 5000 Euro für Privatkunden und 3000 Euro für Gewerbetreibende die Rede.



2 Kommentare

Brennstoffzellen-Technik

[…] Der KFZ – Antrieb per Brennstoffzelle könnte die bessere Variante der E-Mobilität werden. Es steckten rund 24 Jahre Forschung und Entwicklung in der Raumfahrttechnik, ehe der erste […]

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mailadresse an. Die angegebene E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Bleiben Sie bei Ihren Kommentaren beim Thema und vor allen Dingen freundlich. Beleidigungen und SPAM-Postings in jeglicher Art und Weise, werden von uns kommentarlos gelöscht. Für Kritik und Anregungen geht es hier direkt zum Kontaktformular.