Gasanbieter wechseln aber wie?

Obwohl seit etwa einem Jahr, genauer gesagt seit April 2012, auch Gaskunden zu einem anderen Anbieter wechseln können, funktioniert hier der Wettbewerb nicht so gut wie beim Strom. Dabei gibt es auch beim Gas billigere Alternativen, wenn auch noch nicht so zahlreich vertreten.

Vielleicht liegt es ja auch daran, dass immer noch nur sehr wenige Menschen wissen, dass ebenfalls der Erdgasanbieter frei wählbar ist. Oder aber die einen oder anderen leiden unter der Angst eine Zeit lang nicht mit Gas versorgt zu werden. Jedenfalls ist diese Angst unbegründet, denn es gibt gesetzliche Regelungen die den Verbraucher davor schützen.

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Natürlich gibt es beim Wechsel des Gasanbieters das eine oder andere zu beachten: Zum Einen sollte der bisherige Gasanbieter nie selbst gekündigt werden. Dies erledigt in aller Regel der neue Gasanbieter, denn er kann den Gaswechsel genau disponieren. Zum Anderen lohnt sich auf jeden Fall ein genauer Preisvergleich. Schauen Sie sich dazu noch unbedingt unsere FAQ zum Thema Gasanbieterwechsel an.

Wie funktioniert nun aber der Wechsel?

Der neue Anbieter erhält auf dem Postweg, übers Telefon oder via Internet vom Kunden die persönlichen Daten sowie die Nummer des bisherigen Gasvertrages. Der Kunde erhält anschließend eine Bestätigung über den neuen Vertrag. Die weitere Aufgabe des neuen Anbieters ist u. a. die Kündigung des alten Vertrages durchzuführen. Ist dies erledigt läuft es weiter so ab, dass der neue Anbieter Gaszähler und Leitungen vom lokalen Versorger mietet. Fällige Reparaturen am Gaszähler bleiben Aufgabe des lokalen Versorgers. Eine weitere wichtige Angabe beim Wechsel des Gasanbieters ist die Angabe des Zählerstandes. Dieser kann vom neuen Gasanbieter oder vom lokalen Versorger abgelesen werden. Wer nicht weiß, wo der Gaszähler sich im Haus befindet, erhält Auskunft beim Hausmeister, dem Vermieter oder der Hausverwaltung. Die Sorge, dass technische Änderungen vorgenommen werden müssen ist unbegründet. Denn das Gas wird weiterhin vom lokalen Versorger geliefert. In der Praxis läuft es so, dass der neue Anbieter sein Gas in das allgemeine Netz einspeist und dem lokalen Versorger eine Gebühr für den Transport in den Haushalt zahlt. Es muss also auch kein Gaszähler ausgetauscht werden.

Bei der Umstellung vom alten auf den neuen Gasanbieter kann mit einer Wartezeit von ca. zwei bis vier Wochen gerechnet werden. Insgesamt gesehen ergibt sich für den Kunden nur eine Änderung: Die Rechnung wird vom neuen Gasanbieter ausgestellt, alles andere bleibt beim Alten.