dena bemängelt fehlende Stromnetze

Wie die deutsche Energie-Agentur (kurz dena) mitteilte, sei ein starker Ausbau der Stromnetze notwendig, will man die von der EU vorgegebenen Ziele bei den erneuerbaren Energien erreichen. Die erneuerbaren Energien haben zwar in den letzten Jahren stark zugenommen, doch die dafür noch fehlenden richtigen Stromleitungen entwickeln sich zu einem Problem. Zu diesem Ergebnis kommen regionale Studien, die innerhalb des Projekts “Susplan” von der EU (bei diesem Projekt werden in insgesamt neun Regionen Europas die vorhandenen Energiesysteme untersucht; des Weiteren werden Szenarien bezüglich der Integration von erneuerbaren Energien ins Stromnetz entwickelt) durchgeführt wurden. So sei beispielsweise in Italien ein Ausbau der Stromnetze um 170 Prozent im Vergleich zu heute notwendig. Hierbei handelt es sich jedoch nur um ein Zwischenergebnis der angesprochenen Studie; die endgültigen Ergebnisse wurden für den 7. Dezember angekündigt. An diesem Tag findet in Berlin eine internationale Konferenz statt.

Entsprechende Zahlen für Deutschland soll es bis zum Ende dieses Jahres auch für Deutschland geben. Doch man ist sich bereits im Klaren darüber, dass der Netzausbau auch hier schneller vorangehen muss; zuletzt wurde dies von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen ihrer Energiereise gefordert. Frühere Berechnungen, bei denen man von einem Anteil von 20 Prozent (mittlerweile werden 40 Prozent erwartet) der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion bis 2020 ausging, ergaben, dass bis zum Jahr 2015 mehr als 800 Kilometer neue Leitungen verlegt werden müssten; davon waren zum Zeitpunkt der Berechnung allerdings nur 90 Kilometer gebaut.

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