Gastarife
Bei Gastarifen die Bedingungen genau beachten
Seit einigen Jahren können Verbraucher ihren Gasversorger frei wählen. Zu beachten ist, dass nicht jeder Versorger alle Gastarife bundesweit anbietet und sich bei einigen Anbietern die Kosten je nach Liefergebiet unterscheiden. Darum ist es wichtig, einen in der Werbung genannten Preis auf der Homepage des Anbieters oder eines Portals zum Gaspreis-Vergleich unter Angabe der Postleitzahl zu prüfen.
Viele Tarife bieten je nach Verbrauch unterschiedliche Preise. Aus diesem Grund ist die Angabe des realistisch geschätzten wahrscheinlichen Verbrauchs bei einem Preisvergleich erforderlich.
Während die Grundversorgung grundsätzlich mit einer gewissen Verzögerung der Entwicklung des Ölpreises folgt, können andere Gastarife frei kalkuliert werden. Das Angebot einer Preisgarantie schützt den Verbraucher wirksam vor den Folgen einer Preiserhöhung, auf der anderen Seite profitiert er aber auch nicht von Preissenkungen. Einige Anbieter haben in den letzten Wochen jedoch aus Kulanz auch die Gastarife ihrer Festpreis-Kunden gesenkt. Diese Versorger haben ein sehr kundenfreundliches Verhalten gezeigt und sich damit von der Masse der Gasanbieter abgehoben.
Einige Gastarife werden ausschließlich gegen Vorkasse angeboten. Bei ihrer Prüfung darf der Zinsverlust nicht unberücksichtigt bleiben. Ebenso besteht ein gewisses Risiko, dass der Anbieter Insolvenz anmelden muss, in diesem Fall ist die Vorauszahlung in den meisten Fällen verloren, auch wenn sie als Forderung angemeldet werden kann.
Die meisten Gastarife verlangen eine Mindestlaufzeit. Verbraucherverbände empfehlen, eine Mindestlaufzeit von einem Jahr nicht zu überschreiten. Bei einem früheren Umzug besteht ein Sonderkündigungsrecht.
Tarife fü Biogas werden bislang nur von wenigen Versorgern angeboten, sie sind eine gute Alternative für ökologisch eingestellte Kunden.
Glossar & Lexikon
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